Der Träger


Unser Verein führt den Namen "Förderverein Privatgymnasium und -realschule Eringerfeld e.V.". Der, im Jahre 2006 gegründete Verein, ist ein Zusammenschluss von Eltern der Schülerinnen und Schüler, die das Privatgymnasium und -realschule Eringerfeld besuchen oder besucht haben. 
Zweck des Vereins ist die Förderung und Bildung in allen schulischen und außerschulischen Belangen, sowie Förderung der Kinder/Jugendhilfe und Jugendpflege im Sinne des  §75 (2) SGB VIII (KJHG).  
Der Verein fördert Integration und Teilhabe in Geseke im Geiste ehrenamtlichen, bürgerlichen Engagements und fördert durch  diverse zivilgesellschaftliche Projekte den interkulturellen Dialog. 
Ziel des Vereins ist es, neue Angebote zu schaffen und bestehende besser miteinander zu vernetzen.  
Der Förderverein der Ganztagsschulen Eringerfeld, betreibt die Mensa und die Cafeteria der Schule in Eigenregie. Darüber hinaus wird die komplette Organisation des Schulbusverkehrs erarbeitet und durchgeführt.
Der Förderverein hat die Organisation der sozialen, finanziellen und pädagogischen Arbeit der Internate in Eringerfeld durch:
Finanzielle Unterstützungen
Projekte
Stipendien
Partizipation 
Beschwerdemanagement
zur Aufgabe gemacht. 

Die Einrichtung

Das Internat Eringerfeld führt sowohl ein Jungen- als auch ein Mädcheninternat. Die beiden Internatsteile verfügen über Plätze für junge Menschen ab der Jahrgangsstufe 5. In den Internatsteilen können ausschließlich junge Menschen aufgenommen werden, die das Gymnasium oder die Realschule Eringerfeld besuchen.
Das Hauptanliegen des Internats zielt darauf ab, durch sein vielfältiges Betreuungsangebot einen Beitrag zur Persönlichkeits- und Fähigkeitsentfaltung gemäß §1 SGB VIII zu leisten. Dabei sollen die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen sowohl in ihrer Schulzeit als auch in ihrer Freizeitgestaltung gefördert und gefordert werden.

 

Leitbild

Die Arbeit im Internat Eringerfeld bietet für alle dort aufgenommenen jungen Menschen einen werteorientierten, strukturierten und geschützten Bildungs- und Lernort. Wir fördern soziales Lernen und individuelle Entwicklung auf der Grundlage der Menschenrechtsbildung.
 
Wir kooperieren eng mit den Eltern und ergänzen deren Erziehungsarbeit. Ein besonderer Bereich konzentriert sich auf die Integrationsarbeit und Chancengleichheit. Viele der jungen Menschen, die wir begleiten bringen persönliche Bildungsbiografien mit und kommen teilweise aus bildungsfernen Haushalten. Viele erreichen, trotz ihrer guten und bildungsreichen Sozialisation, sehr schwer die Bindung in die Gesellschaft. Insbesondere durch den Migrationskontext, zum Teil verbunden mit Fluchterfahrung, kommt eine besondere Gewichtung auf die Situation hinzu: die Identitätskrise. Junge Menschen mit Migrationshintergrund suchen nach Bezugspersonen mit ähnlichen Erfahrungen. Im Internat Eringerfeld stehen Betreuer/innen als Mentor/innen an ihrer Seite, die ähnliche biographische Erfahrungen mitbringen und den Bildungsaufstieg geschafft haben.
 
Die jungen Menschen werden dadurch auf ein selbstbestimmtes Leben in schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Lern- und Verantwortungsfeldern vorbereitet.
 
Unser pädagogisches Handeln beruht auf aktuellen fachlich/inhaltlichen Handlungsparadigmen und begegnet damit den erzieherischen Anforderungen unserer Zeit. Die Arbeitsatmosphäre sowie unsere Motivation und das Engagement für unsere Arbeit sind uns sehr wichtig. Als Grundlage hierfür dienen unsere sozialen sowie fachlichen Kompetenzen, die ständig reflektiert und durch Weiterbildungen erweitert werden. Wir empfinden unsere Arbeit als eine Berufung.
 
Wir legen einen großen Wert darauf, mit den bei uns aufgenommenen jungen Menschen auf Augenhöhe zu agieren und setzen unsere pädagogischen Ziele durch verschiedene Angebote auf ihren Interessensebenen an. 
 
Die bei uns aufgenommenen jungen Menschen sollen sich ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe akzeptieren und wertschätzen lernen. Junge Menschen sollen hier die Möglichkeit bekommen, eine kritische Haltung und ein Demokratieverständnis zu entwickeln. Als eine große Angebotsplattform für diese Kompetenzentwicklung dienen die Inlands- sowie Auslandsausflüge oder Studienfahrten sowie Projekte, die das politische Grundverständnis fördern (z.B. Besuch von Kommunalparlament, Landtag und Bundestag, Diskussionsrunden mit Bürgermeister/innen und Abgeordneten). 
 
Alle jungen Menschen haben das Recht würdevoll und in Sicherheit aufzuwachsen. Insbesondere haben sie das Recht, in allen Angelegenheiten, von denen sie betroffen sind, mitzubestimmen und mitzuentscheiden. Die Partizipation der jungen Menschen ist eine zentrale Grundlage unserer Arbeit. 
 
Unser Internat möchte im Integrationsprozess von geflüchteten Menschen mitwirken und betreut hierzu junge Menschen, die aus jeglichen Gründen ihre Heimat verlassen mussten. Beispielsweise bieten auf freiwilliger Basis Abiturient/innen Sprachcafés an, in dem sie ein Interessengebiet der geflüchteten jungen Menschen auswählen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Sie werden im Internat auf das gesellschaftliche Leben vorbereitet und in ihren Schulleistungen durch spezielle Förderprogramme unterstützt.